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Epicentro: Der Triumphzug der Kino-Propaganda

Hubert Sauper kommt mit „Epicentro“ diese Woche zur Viennale. Seine neue Doku führt ihn diesmal nach Havanna.

Hubert Sauper bei der Viennale. In seinem neuen Film „Epicentro“ holt er eine Gruppe aufgeweckter kubanischer Kinder vor die Kamera.
© Viennale

Von Marian Wilhelm

Wien – „Wie gewinnt man die Leute für den Krieg?“ Das ist eine der Fragen, die am Beginn von Hubert Saupers neuem Film „Epicentro“ stehen. Der Doku-Reisende mit Tiroler und Kärntner Wurzeln fokussiert seine Kamera diesmal ganz eng auf die kubanische Hauptstadt Havanna. Aber eigentlich ist es indirekt auch ein Film über die USA. „Die ursprüngliche Idee von ‚Epicentro‘ war nicht Kuba-bezogen. Es ging mir um die Tiefenpsychologie und das Narrativ von Imperien, in dem Fall vom größten Empire überhaupt, dem amerikanischen“, sagt Sauper im TT-Gespräch.

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