Proteste in Philadelphia nach tödlichen Schüssen

Nach tödlichen Schüssen von Polizisten auf einen Schwarzen ist es am Montag zu Protesten in Philadelphia gekommen. Dabei seien vier Polizeibeamte von Ziegelsteinen verletzt worden, berichtete der Sender NBC. Zuvor war ein 27-Jähriger erschossen worden. Videos in sozialen Medien zeigen, wie er sich zwei Polizisten näherte, die ihre Waffen zogen, nachdem sie ihn zuvor aufgefordert hatten, sein Messer wegzulegen. Der Mann brach von mehreren Kugel getroffen zusammen.

Der Vorfall habe Fragen aufgeworfen und werde untersucht, sagten Bürgermeister Jim Kenny und Polizeipräsidentin Danielle Outlaw in getrennten Erklärungen. Kenny versprach „eine vollständige Untersuchung“. In den USA gibt es seit Monaten eine Debatte über Polizeigewalt gegen Schwarze. Auslöser war der Tod des 46-jährigen George Floyd am 25. Mai. Er kam bei einem Polizeieinsatz ums Leben, nachdem ein weißer Beamte ihn minutenlang mit dem Knie auf dem Hals zu Boden gedrückt hatte. Sein Tod löste in zahlreichen US-Städten und in anderen Ländern Demonstrationen gegen Rassismus und Polizeigewalt aus.


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