Mindestens zwei Tote nach Taifun „Molave“ in Vietnam

Durch den Taifun „Molave“ sind in Vietnam mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. 26 weitere galten am Mittwoch als vermisst, wie die Behörden mitteilten. Der Taifun war südlich von Danang im Zentrum des Landes mit Sturmböen von bis zu 145 Stundenkilometern auf Land getroffen. Er richtete in Teilen des Landes die schlimmsten Verwüstungen seit Jahren an. Im Vorfeld waren rund 375.000 Menschen in Schutzunterkünften untergebracht und Hunderte Flüge gestrichen worden.

Schulen und Strände wurden geschlossen. Zwei Menschen kamen in der Provinz Quang Ngai beim Versuch, ihre Häuser abzusichern, ums Leben, wie staatliche Medien berichteten. Die Behörden starteten zudem eine Suchaktion nach 26 vermissten Seeleuten auf zwei Schiffen. Infolge des Taifuns türmten sich die Wellen bis zu sechs Meter hoch auf.

Vietnam wurde in den vergangenen Wochen bereits von vier Wirbelstürmen heimgesucht. Dabei kamen 130 Menschen ums Leben. Durch „Molave“ kamen in den Philippinen bereits drei Menschen ums Leben.


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