Weißenkirchener noch immer mit Corona-Antikörpern

Vier Monate nach einer im Juni durchgeführten Antikörperstudie in Weißenkirchen (Bezirk Krems) sind bei 94 Prozent der Untersuchten weiterhin Antikörper gegen SARS-Cov-2 festgestellt worden. Bei 102 der 884 Studienteilnehmer waren im Sommer Antikörper festgestellt worden. Diese wurden im Rahmen einer Erhebung durch die Danube Private University Krems (DPU) abermals getestet, wurde am Mittwoch mitgeteilt.

„Dies lässt eine bleibende Immunität erwarten und gibt Hoffnung auf die Wirksamkeit der im nächsten Jahr zu erwartenden Covid-19-Impfprogramme“, erklärte Studienleiter Ralf Braun. Sowohl die Ig-[Immunglobin, Anm.] -G-Langzeit-Antikörper als auch die IgA-Titer blieben „überraschend konstant“. In einigen Fällen sollen die IgG-Langzeit-Werte sogar gestiegen sein, fügte DPU-Direktor Robert Wagner hinzu. Die Ergebnisse der T-Zell-Untersuchung seien noch ausstehend.

Seit vergangener Woche können Antigen-Schnelltests von Hausärzten durchgeführt werden, eine Apotheke in Wien hat das auch für asymptomatische Personen angeboten. Am Dienstag wurden die Testungen schließlich behördlich untersagt. „Bis rechtlich geklärt ist, ob Apotheken Antigen-Schnelltests anbieten dürfen, müssen wir das Angebot leider einstellen“, teilte die Marien Apotheke mit. Zuvor war die Apotheke regelrecht von Kunden, die sich testen lassen wollen, gestürmt worden.

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