Rapid hofft auf erste Europa-League-Zähler in Molde

Eine Woche nach der unglücklichen 1:2-Europa-League-Heimniederlage zum Auftakt gegen Topfavorit Arsenal gastiert Österreichs Fußball-Vizemeister Rapid Wien am Donnerstagabend (21.00 Uhr MEZ/live Puls 4 und DAZN) in Molde. Aufgrund der strengen Vorschriften in Norwegen - dort verlangen die Behörden vor dem Match noch einen weiteren negativen PCR-Test unmittelbar nach der Einreise - machten sich die Hütteldorfer bereits am Dienstag auf den Weg in den hohen Norden.

Vor dem Abflug gab es keinerlei Überraschungen. „Alle Tests waren negativ“, berichtete Rapid-Trainer Dietmar Kühbauer. Nachsatz: „Das einzige, was jetzt positiv sein soll, ist das Resultat des Spiels.“ Man werde deshalb „alles daran setzen“, um erstmals in der Gruppe B anzuschreiben. „Wir freuen uns riesig auf das Duell mit Molde und wollen dort die drei Punkte mitnehmen“, betonte auch Kapitän Dejan Ljubicic.

Im Gegensatz zu Rapid hat der norwegische Vorjahresmeister sein Auftaktspiel gewonnen, trotz 0:1-Pausenrückstand glückte beim irischen Vertreter Dundalk noch ein 2:1-Erfolg. „Das ist ein guter Gegner, es wird ein enges Spiel“, warnte Kühbauer davor, den Molde FK auf die leichte Schulter zu nehmen. „Jeder muss wieder die Leistung abrufen wie in den vergangenen Wochen, nur dann kann was Zählbares rausschauen.“

Allerdings müssen die mit Ausnahme der Arsenal-Partie in dieser Saison noch ungeschlagenen Grün-Weißen am Donnerstag auf einen Schlüsselspieler verzichten: Torjäger Taxiarchis Fountas fällt aufgrund seines Bruchs des Mittelhandknochens, den er sich im Spiel gegen Arsenal zugezogen hat, aus. Daneben fehlt auch weiterhin Yusuf Demir im Rapid-Kader. Der 17-Jährige warte auf das Ergebnis seiner nächsten Corona-Testung, wie Kühbauer in einem Interview am Dienstag mit Rapid-TV erklärte.

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Schon am Dienstagabend wurde in Molde erstmals trainiert - auf Kunstrasen, auf dem auch das Match im Aker-Stadion stattfindet. Nur 600 Fans dürfen die Partie in der maximal 11.249 Zuschauer fassenden Arena verfolgen. Da aber Norwegen am vergangenen Montag erstmals seit Beginn der Pandemie mehr als 400 Neuinfizierte innerhalb von 24 Stunden verzeichnet hat, wird bereits für das kommende Wochenende eine Reduzierung erwartet.

Die norwegischen Behörden sind in Sachen Corona überhaupt extrem strikt. So befinden sich alle Teammitglieder von Rapid bis zum Vorliegen der Testresultate in Quarantäne und dürfen ihr Hotel nur zum Training verlassen.


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