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Quarantäne ohne Bescheid: Ärger wächst, Behörden am Limit

Kinder, denen Bescheide zugestellt werden, Bescheide, die am Ende der Quarantäne eintrudeln. Der Ärger wächst. Die BHs sind am Limit.

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Rechtsmittel gegen die Quarantäne kann man erst einlegen, wenn der Bescheid da ist.
© pixabay

Von Anita Heubacher

Innsbruck – Im Oktober bekamen ein zehnjähriger und ein zwölfjähriger Schüler auf ihre Schüler-E-Mail-Adressen eine Nachricht des Gesundheitsamtes der Bezirkshauptmannschaft Innsbruck. Beiden Schülern wird per Mail mitgeteilt, dass sie als Kontaktperson der Kategorie 1 identifiziert wurden und sich zehn Tage in Quarantäne zu begeben haben. Wann sie die ansteckende Person getroffen haben sollen, für wie lange, in welcher Entfernung und wo, geht aus dem Bescheid nicht hervor.

„Das ist kein Einzelfall, sondern das ist massenhaft passiert“, sagt der Innsbrucker Anwalt Christian Ortner. Sein Name ist vielen ein Begriff, die der Corona-Politik kritisch gegenüberstehen. Am letzten Samstag ist Ortner als Redner bei der Demo am Innsbrucker Landhausplatz aufgetreten.


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