Vorarlberger BHS-Lehrer sollen Abgaben hinterzogen haben

In einer berufsbildenden höheren Schule in Vorarlberg sollen der Direktor und einzelne Lehrer Steuern hinterzogen haben. Dem Bund sei dabei im Zeitraum zwischen 2013 und 2018 ein Schaden von über 110.000 Euro entstanden, berichtete das ORF Radio Vorarlberg. Konkret soll Kilometergeld zu Unrecht ausbezahlt und Praxiseinsätze von Schülern falsch abgerechnet worden sein. Die Staatsanwaltschaft ermittelt, die Beschuldigten weisen die Vorwürfe zurück.

Der Rundfunk bezog sich auf ein Schreiben des Finanzamts, das der Redaktion vorliege. Darin werde die Praxis der Abrechnungen als „eindeutig rechtswidrig“ bezeichnet. Bildungslandesrätin Barbara Schöbi-Fink (ÖVP) sagte, der Fall sei dem Land bekannt und werde genauestens geprüft. Inhaltlich äußerte sie sich mit Verweis, dass es sich um ein laufendes Verfahren handle, nicht. Die NEOS stellten in der Causa eine parlamentarische Anfrage an Justizministerin Alma Zadic (Grüne).

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