Acht Theater verklagten New York wegen Beschränkungen

Acht kleinere New Yorker Theater haben wegen ihrer anhaltenden Schließung in der Coronavirus-Pandemie geklagt. Die Theater in Manhattan, die 199 oder weniger Zuschauerplätze haben, hätten gemeinsam Bürgermeister Bill de Blasio und Gouverneur Andrew Cuomo verklagt, berichtete die „New York Times“. Sie argumentieren, dass die Restriktionen willkürlich verhängt worden seien, weil etwa Schulen, Casinos, Fitnessstudios und Einkaufszentren wieder öffnen dürfen, Theater aber nicht.

Es gäbe für die Theater aber Wege, sicher zu öffnen, argumentieren die Betreiber. Sprecher von de Blasio und Cuomo teilten mit, die Klage zu prüfen.

Die Coronakrise trifft die Kulturbranche der Millionenmetropole, die im Frühjahr eines der weltweiten Epizentren der Pandemie war, seit Monaten hart. Zahlreiche renommierte Institutionen - wie etwa die Metropolitan Opera, die Philharmoniker und die New Yorker Ballettkompanie - haben bereits die komplette Saison abgesagt und planen erst im Herbst 2021 wieder reguläre Auftritte. Die Theater des Broadway haben alle Aufführungen bis einschließlich 30. Mai 2021 abgesagt. Museen dürfen inzwischen unter strengen Auflagen wieder öffnen.

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