Stille Meditation und lauter Protest am Landhausplatz
Innsbruck – In ganz Österreich sei kein einziger Fall einer Clusterbildung bekannt, der auf ein Yogastudio zurückzuführen war. „Das ist wenig verwunderlich, denn wer sich auch nur im Mindestansatz mit dem Konzept Yoga beschäftigt hat, müsste wissen, dass es bei der Ausübung zu keiner Durchmischung und zu keinem Körperkontakt kommt“, sagt Yogalehrerin Kathrin Bielowski, die gestern um 11 Uhr zum stillen Protest der Yogagemeinschaft am Innsbrucker Landhausplatz aufrief.
Sie schätzt, dass zwischen 100 und 150 Personen gekommen waren, um gegen das Aus für Yoga zu protestieren. Vorerst eigentlich gegen die Beschränkung von sechs Personen im Innenbereich. Am Nachmittag kam dann von der Bundesregierung das endgültige Aus. Bielowski: „Ich hatte schon vorher das Gefühl, dass man uns absichtlich das Leben schwer gemacht hat und gehofft hat, dass wir es von selber lassen.“
Um 14 Uhr versammelten sich dann einige hundert Demonstranten am Landhausplatz, die dem Aufruf von „Querdenken“ gefolgt waren. Die Initiative steht den Corona-Maßnahmen kritisch gegenüber. (mm, np)
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