Zwei Tote bei Kämpfen in der Ostukraine

Drei Monate nach Inkrafttreten einer neuen Waffenruhe in der Ostukraine sind bei einem neuen Zwischenfall mindestens zwei Soldaten getötet worden. Zwei weitere seien verwundet worden, teilte die Armee in Kiew am Freitag mit. Positionen der Regierungstruppen seien gezielt unter Beschuss genommen worden. Vertreter der von Russland unterstützten Separatisten in Donezk wiesen die Vorwürfe zurück. Sie hätten auf „Provokationen“ der Regierungstruppen nicht reagiert.

In dem seit 2014 andauernden Konflikt gilt seit Ende Juli ein neuer Waffenstillstand zwischen Regierungseinheiten und den prorussischen Aufständischen. Beobachtern der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa zufolge war er bisher weitgehend eingehalten worden. Dennoch gab es allein auf Regierungsseite mindestens einen Toten und über ein Dutzend Verletzte.

UNO-Schätzungen zufolge sind in den vergangenen sechs Jahren mehr als 13.000 Menschen getötet worden. Die Umsetzung eines mit deutsch-französischer Vermittlung vereinbarten Friedensplans stockt auch wegen der brüchigen Waffenruhe.

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