Franzose Gaudu gewann Vuelta-Bergetappe, Roglic führt weiter

Der Franzose David Gaudu hat am Samstag auf der schwierigen 11. Etappe der Spanien-Radrundfahrt seinen bisher größten Erfolg gefeiert. Nach 170 km von Villaviciosa zur Bergankunft am Farrapona-Pass setzte sich der 24-Jährige vor seinem Fluchtgefährten Marc Soler durch. Die Gruppe der Besten der Gesamtwertung hatte 63 Sekunden Rückstand, der Slowene Primoz Roglic behielt das Rote Trikot vor dem zeitgleichen Richard Carapaz (ECU). Felix Großschartner ist Gesamt-Siebenter.

Der Oberösterreicher Großschartner präsentierte sich bei der Vier-Pässe-Fahrt (jeweils 1. Kategorie) neuerlich sehr stark. Erst im Finish des 16,5 km langen Schlussanstiegs büßte der Bora-Profi als 15. zwölf Sekunden auf Roglic ein. In der Gesamtwertung wurde der 26-Jährige von Soler überholt und ist vor einer weiteren Bergankunft mit 3:31 Minuten Rückstand Siebenter. Die Topfahrer verzichteten am Samstag auf Attacken, wohl auch im Hinblick auf den Schlussanstieg am Sonntag auf den gefürchteten Angliru.

Großschartner sprach von einem harten Tag, er habe sich aber „ganz gut“ gefühlt. „Ich konnte mit den Besten mithalten und blicke zuversichtlich auf die noch kommenden Bergetappen. Ich bin Siebenter in der Gesamtwertung und glaube, dass ich mit meinen bisherigen Leistungen zufrieden sein kann. Wir nehmen jeden Tag wie er kommt und wir werden weiterkämpfen“, sagte der 26-Jährige in einer Aussendung seines Bora-Teams.


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