Umrüstung im Telfer Ortskern spart 350 Tonnen Kohlendioxid ein

Telfs – Ende der 1970er-Jahre nahm die „Erneuerungsgemeinschaft Ortszentrum Telfs“ (EGOT) eine Pionierstellung bei der Stadterneuerung in Österreich ein. Der Gebäudekomplex umfasst auf einer Gesamtnutzfläche von über 80.000 m2 76 Wohnungen, Büroflächen von Raiffeisenbank und Gemeinde, Geschäftslokale und Arztpraxen sowie das Veranstaltungszentrum Rathaussaal.

Nun wurde im EGOT-Zen­trum, rechtzeitig zur Heizperiode, eine neue Pelletheizung und Warmwasserbereitung in Betrieb genommen. Statt wie bisher mit jährlich ca. 160.000 Kubikmetern Gas wird sie mit voraussichtlich 150 Tonnen Pellets betrieben. Dadurch sinkt der CO2-Ausstoß um rund 350 Tonnen pro Jahr.

Die Eigentümergemeinschaft mit den Partnern Raiffeisenbank und Marktgemeinde investierte in die Umstellung rund 1 Mio. Euro.

„Die Umrüstung leistet einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele. Außerdem können wir durch moderne Kesselanlagen und die neue Regelungstechnik deutlich Betriebskosten einsparen“, betont GF Dirk Jäger von den Gemeindewerken. „Die Maßnahme ist ganz in unserem Sinn, wir waren ja als großer Miteigentümer an dieser Entscheidung beteiligt“, meinen auch BM Christian Härting und Umweltreferentin Cornelia Hagele.

Raiffeisen-Vorstand Andreas Wolf möchte sich als Nächstes für die Wärmedämmung der gesamten Außenfassade einsetzen. (TT)


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