Osttiroler Innos GmbH sucht neuen Geschäftsführer

Die Gesellschaft für Innovation und Entwicklung in Osttirol, kurz Innos, soll spätestens mit 1. Juli 2021 eine neue Person an der Spitze haben.

Richard Piock zieht sich aus der Inno­s GmbH zurück.
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Von Catharina Oblasser

Lienz – Die Gesellschaft für Innovation und Entwicklung in Osttirol, kurz Innos, soll spätestens mit 1. Juli 2021 eine neue Person an der Spitze haben. Seit der Gründung im Jahr 2016 hat Richard Piock diese Aufgabe wahrgenommen, doch nun will sich der 73-Jährige zurückziehen. Die Stelle wird demnächst ausgeschrieben. Anders als bei Piock, der diese Funktion ehrenamtlich ausübt, ist die Geschäftsführung zukünftig mit einer Bezahlung verbunden.

Während der vergangenen fünf Jahre habe sich im Bezirk Lienz viel zum Besseren gewendet, fasst der gebürtige Südtiroler zusammen: Im Zukunftsranking aller österreichischen Bezirke sei Osttirol von Platz 68 auf Platz 3 geklettert, die Wertschöpfung sei gestiegen, die Arbeitslosigkeit zurückgegangen. Lienz habe eine Universität, wenn diese auch nicht besonders gut funktioniere. Dennoch übt Piock auch Kritik an seiner Wahlheimat: „Der Aufwand, in Osttirol etwas zu bewegen, ist sehr, sehr groß.“

Die Innos GmbH ist eine Mischung aus öffentlichem und privatwirtschaftlichem Sektor, so hält das Land Tirol 35 Prozent an der Gesellschaft. Beteiligt sind weiters große Osttiroler Unternehmen, Banken, der Maschinenring und die Wirtschaftskammer Lienz. Ziele sind die Förderung und Stärkung der lokalen Wirtschaft, die Schaffung von Arbeitsplätze­n, Standortmarketing und allgemein die „Inwertsetzung Osttirols“, wie es die GmbH auf ihrer Homepage www.innos.at selbst beschreibt.

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