Wiener Schulen nach Anschlag im „Notbetrieb“

Nach dem Anschlag in der Wiener Innenstadt befinden sich die Schulen in ganz Wien am Dienstag im „Notbetrieb“. Die Schulpflicht wurde in Absprache mit dem Innenministerium für den heutigen Tag aufgehoben, Kinder sollen wenn möglich daheim gelassen werden, hieß es aus der Bildungsdirektion. Ist dies nicht möglich, werden sie an den Schulen betreut. Für Schulen in der Innenstadt gelte die Aufforderung zum Daheimbleiben noch stärker.

Lehrer sollen dagegen grundsätzlich an die Schulen kommen. Ist Ihnen dies nicht möglich - etwa wegen eigener Betreuungspflichten - sollen sie Kontakt mit ihren Direktionen aufnehmen.

Der aufgrund des Wechsels ins Distance Learning geplante „Übergangstag“ an den Oberstufen dürfte an den Wiener Schulen um einen Tag verschoben werden. Dies sei derzeit geplant, hieß es aus dem Bildungsministerium gegenüber der APA. An diesem Tag hätten Schüler mit Mund-Nasen-Schutz in die Schule kommen sollen, um in einer Klassenvorstands-Stunde Infos über die Gestaltung des Distance Learnings zu bekommen.

Für alle Schulen gilt: Schularbeiten oder Tests waren für Dienstag ohnehin nicht angesetzt. Am ersten Tag nach Ferien dürfen solche nämlich grundsätzlich nicht stattfinden.

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