Kind in Izmir nach 91 Stunden gerettet

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91 Stunden nach dem schweren Erdbeben in der Türkei ist ein Mädchen lebend aus den Trümmern eines Wohnhauses gerettet worden. Das Alter des Kindes wurde nicht bekannt gegeben. Unterdessen stieg die Zahl der Todesopfer in der Türkei auf 100. Auf der griechischen Insel Samos wurden zwei Jugendliche von Trümmern einer einstürzenden Mauer erschlagen.

Ein Helfer sagte nach der Rettung des Mädchens in der Metropole Izmir: „Ich habe ihre Stimme gehört. Ich habe meinen Kopf durch eine Lücke gesteckt. Sie hat gesagt: ‚Ich habe so Durst.‘“ Sie habe nach Wasser und Ayran (Getränk mit Joghurt) gefragt.

Das Zentrum des Bebens lag den Behörden zufolge im Meer vor der türkischen Provinz Izmir. Die türkische Katastrophenbehörde gab die Stärke mit 6,6 an, die US-Erdbebenbehörde USGS sogar mit 7,0.

In der Türkei verlaufen mehrere Verwerfungslinien. Das Land wird immer wieder von schweren Erdbeben erschüttert. Erst im Jänner waren bei zwei Beben in den osttürkischen Städten Elazig und Malatya mehr als 40 Menschen getötet worden.

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