Erster lokaler Corona-Fall in Neuseeland seit zehn Tagen

Neuseeland hat zum ersten Mal seit zehn Tagen wieder eine lokale Neuinfektion mit dem Coronavirus verzeichnet. Es handle sich um einen Gesundheitsmitarbeiter aus einer staatlichen Quarantäneeinrichtung in Christchurch, sagte der Chef der Gesundheitsbehörden, Ashley Bloomfield, am Dienstag. Die Einrichtung werde ausschließlich von Seeleuten aus Russland und der Ukraine genutzt, die auf Charterflügen von Fischereifirmen eingeflogen würden.

Sie müssten nun 24 Stunden länger als ursprünglich geplant in Quarantäne bleiben. Wo der Mann sich angesteckt habe, sei bisher unklar. Er sei regelmäßig auf das Virus getestet worden, habe dann aber am Samstag Krankheitssymptome gezeigt. Gleichzeitig meldete Neuseeland vier neue importierte Fälle.

Das Land im Südpazifik mit seinen fast fünf Millionen Einwohnern ist bisher ausgesprochen glimpflich durch die Pandemie gekommen. Bis heute wurden weniger als 2.000 Infektionen verzeichnet, 25 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben. Neuseeland hatte das Virus mit sehr strikten Maßnahmen relativ schnell unter Kontrolle gebracht. Die Menschen sind dort zu einer relativen Normalität zurückgekehrt - selbst Großveranstaltungen ohne Maskenpflicht sind wieder erlaubt.


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