Atletico Madrid in Champions League nur 1:1 bei Lok Moskau

Atletico Madrid hat es verabsäumt, in der Salzburg-Gruppe A der Fußball-Champions-League zumindest für kurze Zeit mit Tabellenführer Bayern München gleichzuziehen. Die Spanier kamen am Dienstag in ihrem dritten Spiel bei Lok Moskau über ein 1:1 nicht hinaus und halten nun bei vier Zählern. Die Russen liegen zwei Punkte dahinter. Die Salzburger hielten vor dem Abend-Heimspiel gegen den nach zwei Spielen noch makellosen deutschen Rekordmeister als Schlusslicht bei einem Punkt.

Die Madrilenen nahmen in Moskau von Beginn an das Heft in die Hand, die Führung war deshalb nur eine Frage der Zeit. Perfekt wurde sie in der 18. Minute. Nach Flanke von Hector Herrera köpfelte Jose Maria Gimenez ein. Die Freude war aber schnell wieder verflogen, da Schiedsrichter Benoit Bastien nach Konsultation der TV-Bilder wegen eines unglücklichen Handspiels von Herrera einen Elfmeter pfiff, den Anton Mirantschuk (25.) souverän verwertete. Der 25-jährige Offensivspieler hatte schon zuletzt beim Heim-1:2 gegen die Bayern getroffen. Beinahe hätte Atletico wieder vorgelegt, Angel Correa traf aus 20 Metern die Latte (31.). Nach dem Seitenwechsel war die Truppe von Coach Diego Simeone weiter dem Sieg näher, blieb aber gegen defensiv gut stehende Hausherren ohne weiteren Torerfolg. Am 25. November treffen die beiden Teams in Spanien neuerlich aufeinander.

In Pool B sprang Borussia Mönchengladbach mit einem 6:0-Kantersieg bei Schachtar Donezk vorerst an die Tabellenspitze. Die von Marco Rose gecoachten Deutschen kamen dank Treffern von Alassane Plea (8., 26., 78.), Ramy Bensebaini (44.) und Lars Stindl (65.) sowie einem Eigentor von Walerij Bondar (17.) zum höchsten Erfolg in der „Königsklasse“ in der Club-Geschichte. ÖFB-Teamspieler Stefan Lainer bereitet den ersten Treffer mit einer mustergültigen Hereingabe vor und spielte bis zur 82. Minute. Hannes Wolf (ab der 69.) und Valentino Lazaro (ab der 75.) kamen als „Joker“ in die Partie. Gladbach (5) überholte Donezk (4) um einen Punkt, in der Folge standen einander noch Inter Mailand (2) und Real Madrid (1) gegenüber.


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