Haus der Musik: 5,36 Millionen Euro Mehrkosten

Die Stadtpolitiker und -politikerinnen informieren die Medien zwar gern gemeinsam, aufgrund der Corona-Lage aber doch lieber räumlich getrenn­t voneinander via Video-Pressekonferenz.
© Screenshot: Daum

Zwei Jahre nach der Eröffnung des Hauses der Musik in Innsbruck liegt nun die finale Kostenabrechnung vor. Demnach liegen die effektiven Baukosten bei knapp 61 Millionen Euro. Das ergibt Mehrkosten in der Höhe von 5,36 Millionen. Stadt Innsbruck und Land Tirol haben sich darauf verständigt, diese Mehrkosten zu teilen. Auf beide entfallen damit jeweils rund 2,7 Millionen Euro. Unterm Strich sei man aber schon im Rahmen geblieben, erklärt Bürgermeister Georg Willi. Bei den 5,36 Millionen handle es sich nämlich „um vorab nicht kalkulierbare Kosten. Zudem haben wir in technische Innovationen wie die thermische Grundwassernutzung investiert. Das kostete zwar eine halbe Million mehr, spart aber Jahr für Jahr massiv an Betriebskosten ein“, erklärt Willi.


Eine wichtige Hürde zur Realisierung eines Studentenheims beim Sandwirt-Areal hat der Stadtsenat gestern genommen, indem er einem Grundstückstausch der Innsbrucker Immobilien GmbH (IIG) zustimmte. Die IIG hat sich damit die Tankstelle an der Reichenauer Straße gesichert, die an den bereits gekauften Sandwirt-Grund angrenzt. Die Tankstelle soll dafür an der Haller Straße angesiedelt werden. Über dem Neubau soll mittels Baurecht die Möglichkeit gegeben sein, günstige Wohnungen zu errichten. Für die ÖVP eine Win-win-Situation. „Ich freue mich, dass dieses Grundstücksgeschäft beschlossen wurd­e, da ich diesen Tausch seit gut einem Jahr als IIG-Aufsichtsrat immer wieder vorangetrieben habe“, sagt ÖVP-Vizebürgermeister Hannes Anzengruber.


Die Busspur auf der Haller Straße endet mit Abschluss der Sanierung der Ampelanlage auf der Mühlauer Brücke, die derzeit noch im Gange ist. „Das von manchen prophezeite Verkehrschaos durch die Arbeiten an der Anlage ist übrigens nicht eingetreten“, sagt die für Verkehr zuständige Vizebürgermeisterin Uschi Schwarzl (Grüne). Sie möchte die Verkehrsplaner und die Experten der Innsbrucker Verkehrsbetriebe (IVB) nun mit der Prüfung beauftragen, inwiefern die Einrichtung einer dauerhaften Busspur auf der Haller Straße sinnvoll ist.


Mit einem Maximalbetrag von 200.000 Euro beteiligt sich die Stadt an der Ausfallshaftung für die Christkindlmärkte. Zudem wird auf die Bezahlung der 25.000 Euro für die Grundüberlassung verzichtet. Mit der Ausfallshaftung soll das Risiko für die traditionelle Bergweihnacht so gering wie möglich gehalten werden.

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Die Budgetverhandlungen innerhalb der Koalition gehen ins Finale. Gestern fand eine erneute Gesprächsverhandlung statt, für morgen Freitag ist eine weitere, längere Sitzung geplant. „Ich hoffe, wir können morgen eine Einigung erzielen“, sagt Bürgermeister Georg Willi. (dd)


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