Trainingszentrum am Resterkogel: Sportler fahren weiter auf Kitzbühel ab

Der Andrang auf das Trainingszentrum der Bergbahn Kitzbühel am Resterkogel ist so groß wie noch nie.

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Das Training für Kaderläufer und Profis ist am Resterkogel nach wie vor möglich.
© Kitzski

Von Harald Angerer

Kitzbühel – Die Bedingungen sind ideal, die Voraussetzungen vermeintlich schwierig. Durch den Lockdown ist der Publikumsskibetrieb in Österreich eingestellt worden. Die Bergbahn Kitzbühel hält aber weiter ihr Trainingszentrum am Resterkogel. „Wir fahren und wir werden auch weiter offen lassen, wenn sich die rechtlichen Voraussetzungen nicht ändern“, sagt Anton Bodner, Vorstandsvorsitzender der Bergbahn Kitzbühel.

Die Piste am Resterkogel wird im Herbst zu einem großen Teil von Skiteams genutzt, bis Ende November hätten es über 350 Mannschaften sein sollen, die dort trainieren. „Über die Hälfte hat aber abgesagt, weil sie nicht mehr trainieren dürfen“, schildert Bodner. Dennoch ist viel los auf der Trainingspiste. Kaderläufer und Spitzenathleten dürfen nach wie vor trainiren. „Gerade eben war Alexis Pinturault hier“, erklärt der Bergbahn-Chef.

Der Andrang der Athleten sei sogar extrem groß, „weil sie sonst nirgends trainieren können“, schildert Bodner. Dadurch könne auch der Wegfall der Skiclubs kompensiert werden. Der Publikumsskilauf sei im November ohnehin nur an den Wochenenden eine relevante Zahl und auch diese Abgänge könnten durch die Profis wettgemacht werden.

Bodner hofft trotzdem, dass auch bald wieder etwa die Nachwuchsrennläufer am Resterkogel trainieren können. Derzeit dürften nur Kaderathleten ab 15 Jahren trainieren. „Es laufen Gespräche des ÖSV mit dem Ministerium, ob eventuell auch Schulen wie das Skigymnasium Saalfelden wieder am Schnee trainieren dürfen“, erklärt Bodner. Ebenfalls anzutreffen sind auf der Trainingspiste Skilehrer bzw. solche, die es werden wollen. Die Piste wird derzeit auch für die Ausbildung der Skilehrer genützt.

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„Wir sehen uns als verlässlicher Partner. Es geht nicht immer nur darum, dass überall ein Gewinn übrig bleibt“, betont der Bergbahnchef.


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