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KitzVenture-Klage kam ins Laufen: Erste Zeugen am Landesgericht befragt

Nach diversen Aufregungen über Investments, Namensrechte und Schutzmasken-Angebote strengt KitzVenture eine Klage gegen seine früheren Innsbrucker Anwälte an. 557.840 Euro will die Firma als Schadenersatz.

KitzVenture-Chef Patrick Landrock (vorne) klagt am Landesgericht.
© Fellner Reinhard

Von Reinhard Fellner

Innsbruck – Eine Klage gegen eine Anwaltskanzlei über 557.840 Euro wird am Landesgericht eher selten verhandelt. Nach diversen Aufregungen über Investments, Namensrechte und Schutzmasken-Angebote strengt eine solche der ganz und gar nicht öffentlichkeitsscheue KitzVenture-Geschäftsführer Patrick Landrock gegen seine früheren Innsbrucker Anwälte an. Falschberatung zu den früheren Investmentprodukten (bis 9,75 Prozent Zinsen) und bei der Erstellung des Kapitalmarktprospekts lautet nun Landrocks Vorwurf über Wiener Anwälte. Landrock, der sich ohnehin zu Unrecht im Visier von Konsumentenschutz (VKI) und Justiz sieht, könnte sich nun wieder die falsche Kanzlei ausgesucht haben. Unaufgeschlüsselte Klagspositionen und völlig neue Vorbringen ließen Richter Klemens Eppacher schon im Juni argwöhisch werden.

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