Lenkerin auf Inntalautobahn genötigt: Drängler zu Geldstrafe verurteilt

Zur falschen Zeit waren im März ein 59-Jähriger und eine junge Oberländerin gemeinsam auf der Inntalautobahn unterwegs. Wegen Nötigung und Gefährdung der körperlichen Sicherheit wurde der Uneinsichtige zu einer zur Hälfte bedingten Geldstrafe von 800 Euro verurteilt.

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⚖️ Zur falschen Zeit waren im März ein 59-Jähriger und eine junge Oberländerin gemeinsam auf der Inntalautobahn unterwegs. Der eine wollte dringend zu einem Termin, die andere mit dem Arbeitskollegen im dichten Berufsverkehr vorschriftsgemäß nach Hause gleiten. Da half dem Freischaffenden im großen Van auch der rechte Blinker, die Lichthupe und Auffahren nichts, um die linke Spur freizubekommen. Im Gegenteil: Allzu heftiges Aufblinken soll die Lenkerin mit Winken quittiert haben. Als sie dann von der Autobahn abfahren wollte, überholte der 59-Jährige, schnitt sie und bremste am Verzögerungsstreifen so stark ab, dass die Lenkerin den Pkw nach links verriss und prompt auf der Fahrspur einen Pkw touchierte. Dies rechnete man dem Drängler gestern am Landesgericht nicht zu. Wegen Nötigung und Gefährdung der körperlichen Sicherheit wurde der Uneinsichtige (fühlte sich „gepflanzt“) aber zu einer zur Hälfte bedingten Geldstrafe von 800 Euro verurteilt.


⚖️ Sechs Monate Haft ergingen über einen Gelegenheitsarbeiter. Aufgrund seiner Kaufsucht tätigte der 28-Jährige nämlich regelmäßig Bestellungen, die er nicht zahlen konnte. Knapp 5000 Euro Schaden kamen so wieder zusammen. Die Staatsanwältin: „Er hört einfach nicht auf. Jetzt braucht es Strenge!“ (fell)


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