Zahlreiche Proteste rund um US-Wahl

In den USA ist es in der Nacht auf Donnerstag wegen der unklaren Lage bei der Präsidentenwahl vielerorts zu Protesten gekommen. In Portland im US-Staat Oregon nahm die Polizei eigenen Angaben zufolge bei Demonstrationen zehn Personen fest und stellte waffentaugliches Material sicher. Vor einem Behördengebäude in Arizona, in dem Wahlstimmen ausgezählt werden, versammelte sich eine große Gruppe von teils bewaffneten Anhängern des Präsidenten Donald Trump.

Oregons Gouverneurin Kate Brown aktivierte die Nationalgarde, um die „weitverbreitete Gewalt“ einzudämmen. In New York City wurden bei Protesten nach Polizeiangaben 50 Personen festgenommen. Auch in Atlanta, Detroit und Oakland kam es zu Demonstrationen. Bei den meisten Kundgebungen forderten die Teilnehmer, dass die Auszählung der Stimmen in den noch offenen Bundesstaaten fortgesetzt wird.

Auf Fernsehbildern waren in Arizona mehrere Dutzend Personen auf dem Parkplatz vor dem Gebäude im Bezirk Maricopa County zu sehen, zu dem unter anderem die Stadt Phoenix gehört. Die Wahlbehörde betonte, dass die Stimmenauszählung fortgesetzt werde. Das Gebäude wurde unterdessen abgeriegelt und die Journalisten mussten es verlassen. In Arizona ist es erlaubt, Waffen offen zu tragen.

Der amtierende Präsident Trump hat ein Ende der Auszählung gefordert und beansprucht den Wahlsieg für sich.

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