Geständnis von Feuerwehrmann nach 14 Bränden in Kirchdorf

Die Polizei hat einen 20-jährigen Feuerwehrmann festgenommen, der seit September 14 Brände im Ortsgebiet von Kirchdorf gelegt haben soll. Er wurde in der Nacht auf Donnerstag auf frischer Tat ertappt, nachdem er vier Altpapiercontainer in Brand gesetzt haben dürfte. Wie sich herausstellte, befindet sich der Verdächtige derzeit zudem wegen einer Covid-19-Infektion in Quarantäne, informierte die Polizei.

Bei seiner Vernehmung gestand der Festgenommene nicht nur jene vier Brände in der Nacht auf Donnerstag. Er gab auch zehn weitere seit September zu. Bei einem Feuer am 3. September griffen die Flammen auf zwei Mehrparteienhäuser über, wobei auch zwei Personen verletzt wurden. Als Motiv gab der junge Mann an, dass er die Brände gelegt habe, um diese anschließend als Atemschutzträger selbst löschen zu können.

Der geschätzte Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Euro. Der Beschuldigte wird nicht nur wegen des Verdachts der mehrfachen Brandstiftung, sondern auch wegen vorsätzlicher Gefährdung durch übertragbare Krankheiten angezeigt.


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