Brände in Vorarlberger Wohnhäusern

In Vorarlberg ist es in den vergangenen Stunden zu zwei Bränden in Wohnhäusern gekommen. Bei einem Brand eines Mehrparteienhauses in Thüringen (Bez. Bludenz) in der Nacht auf Donnerstag retteten sich die 14 Bewohner des Gebäudes selbst ins Freie. Ein Mann dürfte eine Rauchgasvergiftung erlitten haben. Bei einem Wohnungsbrand in Frastanz (Bez. Feldkirch) trugen laut Polizei am Mittwochabend die Bewohnerin der Wohnung sowie eine Nachbarin Rauchgasvergiftungen davon.

Das Feuer brach in Thüringen gegen 3.00 Uhr im Dachboden des Gebäudes aus, die Ursache war vorerst nicht bekannt. Die Flammen breiteten sich in weiterer Folge rasch auf den Dachstuhl und das Obergeschoß aus. Als ein 39-jähriger Mieter den Brand bemerkte, weckte er die Bewohner der anderen fünf Wohnungen durch Rufe und lautes Klopfen. So konnten sich alle im Haus befindlichen Personen rechtzeitig in Sicherheit bringen. Der 39-Jährige wurde mit der Rettung ins Krankenhaus nach Bludenz eingeliefert.

Die mit 120 Mann ausgerückte Feuerwehr brachte die Flammen schnell unter Kontrolle, gegen 4.00 Uhr war das Objekt gelöscht. Das Haus ist aber derzeit unbewohnbar, für die Betroffenen wurden Ersatzquartierte zur Verfügung gestellt. Die Faschinastraße (L193) war im Einsatzbereich zwischen 3.00 und 5.30 Uhr gesperrt.

Beim Wohnungsbrand in Frastanz nannte die Polizei ein defektes Elektrogerät als vermutliche Ursache für das Feuer, das mit starker Rauchentwicklung verbunden war. Die Bewohnerin versuchte noch, die Flammen mit einer Decke zu ersticken, musste ihre Bemühungen aufgrund des Rauchs aber aufgeben. Sie flüchtete ins Freie. Die Frau und die Nachbarin wurden ins LKH Feldkirch eingeliefert. Durch die starke Rauchentwicklung wurde die Wohnung erheblich beschädigt.


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