Muttereralmbahn: Plädoyer für regionale Lösung

„Besorgt“ zeigt sich die Liste „Für Innsbruck“ (FI) über den geplanten Verkauf der Muttereralm Bergbahn Einrichtungs GmbH.

Einen Verkauf der Muttereralmbahn „ins Ausland“ sieht die Liste „Für Innsbruck“ äußerst kritisch. Sie solle in heimischen Händen bleiben.
© Rachlé

Mutters – „Besorgt“ zeigt sich die Liste „Für Innsbruck“ (FI) über den geplanten Verkauf der Muttereralm Bergbahn Einrichtungs GmbH. Wie berichtet, soll der Tourismuskonzern Tatry Mountain Resort (TMR) mit Sitz in der Slowakei das beste Kaufangebot abgegeben haben. „Für Innsbruck“ spricht sich dagegen klar für einen regionalen Verkauf aus und fordert die zuständigen Organe im Tourismusverband Innsbruck, allen voran Eigentümervertreter Bürgermeister Georg Willi (Grüne), Vorstandsmitglied Tourismusreferent Johannes Anzengruber (ÖVP), TVB-Obmann Karl Gostner und Aufsichtsratsvorsitzende Patricia Niederwieser sowie die Vertreter der Gemeinden Götzens und Mutters zu einem klaren Bekenntnis zu einer heimischen Lösung auf.

Das Freizeitgebiet Mutterer Alm sei besonders bei Familien sehr beliebt, so Wirtschaftsstadträtin Christine Oppitz-Plörer (FI). „Es wäre ein unfassbar trauriger Verlust, ein traditionsreiches und heimisches Unternehmen mit derart großer emotionaler Bindung der Bevölkerung ins Ausland zu verlieren.“

„Ein Verkauf an ein ausländisches Unternehmen scheint mir nicht die beste Lösung zu sein“, meint auch FI-Wirtschaftssprecher GR Markus Stoll. „Wohin das führen kann, haben wir in Niederösterreich oder Salzburg schon gesehen, wo ganze Skigebiete einfach stillgelegt werden und die ortsansässigen Unternehmen von ausländischen Investoren dann regelrecht im Stich gelassen werden.“ (TT)

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