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Hotels sitzen auf Lebensmitteln: Sozialmarkt statt wegwerfen

Seit dem Lockdown lagern vielfach verderbliche Waren in Hotels und Restaurants. Tirols Sozialmärkte würden diese für bedürftige Tiroler „gern übernehmen“.

Wohin mit den verderblichen Waren? Die neun Sozialmärkte in Tirol – in denen Menschen mit geringem Einkommen günstig einkaufen können – sind bereit zur Übernahme der Lebensmittel.
© iStockphoto

Von Brigitte Warenski

Innsbruck – Die Aussage eines Tiroler Hoteliers am vergangenen Sonntag in der Tirol-heute-Sendung hatte für Kopfschütteln gesorgt. „Ich muss alles in den Müll werfen“, hatte der Hotelier gemeint – und damit auf sein volles Lebensmittellager nach dem Lockdown hingewiesen. „Das war wahrscheinlich eine Trotzreaktion“, meint Michaela Landauer, Geschäftsführerin der Tiroler Sozialmärkte (tiso). Fakt ist, dass nun die letzten Gäste Tirols Hotels verlassen haben und oft nicht alle verderblichen Waren aufgebraucht werden konnten. Auch in den Restaurants gibt es noch Lagerbestände, entweder weil zu viel eingekauft wurde oder kein Lieferservice angeboten wird.

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