Aufregung um vier Wechsel-Unterbrechungen von Antwerpen

Nach dem 1:0-Sieg des LASK in der Fußball-Europa-League bei Royal Antwerpen sind Diskussionen aufgekommen, weil der belgische Cupsieger in der zweiten Hälfte vier anstelle der nur drei erlaubten Wechsel-Unterbrechungen vorgenommen hat. Auf den TV-Bildern ist klar zu erkennen, dass in der 63. Minute bereits beide Spieler von Antwerpen an der Seitenlinie für einen Doppeltausch bereit gestanden waren, ehe offenbar Probleme mit der Anzeigetafel für eine Verzögerung sorgten.

Deshalb pfiff der Schiedsrichter wieder an, und der zweite Wechsel wurde dann erst eine halbe Minute später als vorgesehen vollzogen, nachdem das Match erneut unterbrochen war. Da die Gastgeber danach noch zwei Spieler eintauschten, gab es am Ende vier Wechsel-Unterbrechungen von belgischer Seite.

Der LASK sprach am Freitag auf APA-Anfrage von einer „außergewöhnlichen Situation“, die noch geklärt werden müsse. Man stehe diesbezüglich in engem Kontakt mit der UEFA, wobei es sicherlich ein paar Tage dauern werde, um festzustellen, ob es sich tatsächlich um einen „administrativen Fehler“ gehandelt habe. Sollte dies der Fall sein, hätte Royal Antwerpen keine 0:3-Strafverifizierung wegen eines Regelverstoßes zu befürchten.


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