Ermittlung gegen drei weitere Verdächtige nach Lehrer-Mord

Drei Wochen nach der brutalen Ermordung eines Lehrers nahe Paris hat die Justiz Ermittlungsverfahren gegen drei neue Verdächtige eingeleitet. Gegen sie wird wegen des Vorwurfs der Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung ermittelt, wie es am Freitag aus Justizkreisen hieß. Zwei Erwachsene säßen in Untersuchungshaft, eine Minderjährige sei unter Justizaufsicht. Das als islamistisch motivierter Terrorakt eingestufte Verbrechen löste landesweit Entsetzen aus.

Der Lehrer Samuel Paty hatte das Thema Meinungsfreiheit gelehrt und dabei Karikaturen des Propheten Mohammed gezeigt. Der 18-Jährige, der von der Polizei getötet wurde, hatte dies etwa in sozialen Netzwerken als Motiv für seine Tat angegeben.

Gegen sieben Verdächtige wurde bereits kurz nach der Tat ein Ermittlungsverfahren eröffnet. Sechs von ihnen wird dabei Beihilfe zu einem Mord mit Terrorhintergrund vorgeworfen. Die französische Nachrichtenagentur AFP berichtete, dass es sich bei den drei neuen Verdächtigen um zwei 18-jährige Männer und eine 17-Jährige handele. Einer oder mehrere von ihnen sollen mit dem Angreifer, der in Moskau geboren wurde und tschetschenische Wurzeln hat, Kontakt gehabt haben.

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