Alaba peilt mit ÖFB-Team Nations-League-Endrang eins an

David Alaba peilt mit der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft Endrang eins in der Nations-League-Gruppe 1 von Liga B an. „Das ist unser Ziel, und wir haben eine Mannschaft, die darauf hinarbeitet, ihre Ziele zu erreichen. Das hat man in den letzten Spielen gesehen“, sagte der Bayern-Profi der APA. Mit einem Sieg am 18. November in Wien über Norwegen wäre die ÖFB-Auswahl nicht mehr von der Spitze zu verdrängen.

„Norwegen hat eine gute Mannschaft und mit Haaland einen Spieler, der Woche für Woche auf sehr hohem Niveau spielt. Aber wir wollen auf unsere Stärken schauen und unser Spiel durchziehen“, erklärte Alaba. Der Gewinn der Gruppe hätte nicht nur zur Folge, dass sich Österreich in der kommenden Nations-League-Auflage mit den Top-Auswahlen Europas messen könnte. Bei Rang eins hätte das ÖFB-Team auch gute Chancen, im Play-off für einen WM-2022-Startplatz dabei zu sein, wenn es in der im März 2021 beginnenden Qualifikation nicht klappen sollte. „Natürlich ist uns bewusst, was der erste Platz bedeutet, wir haben die WM-Teilnahme im Hinterkopf. Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg, da ist noch die WM-Quali und die EM in Fokus“, meinte Alaba.

Den Österreichern gelangen im Oktober drei Siege in Folge, dennoch fiel die öffentliche Resonanz zurückhaltend aus. Alaba verteidigte die phasenweise pragmatisch wirkende Spielweise. „Die Erwartungen sind eben in den letzten Jahren gestiegen“, sagte der Linksfuß. „Unser grundsätzliches Ziel ist es immer, zu gewinnen. Das haben wir im Oktober gemacht, und das ist das, was zählt. Dass man nicht immer schönen Fußball spielt, um zu gewinnen, gehört im Fußball allgemein dazu.“

Es sei ein Beweis für das hohe Niveau der ÖFB-Auswahl, auch nach wenig berauschenden Auftritten als Sieger vom Platz zu gehen. „Solche Spiele für uns zu entscheiden, zeigt eine gewisse Qualität, die wir uns angeeignet haben. Ich hatte schon Jahre im Team, wo wir solche Spiele nicht gewonnen haben“, berichtete der 74-fache Internationale (14 Tore). „Deswegen verstehe ich die Kritik nicht unbedingt, weil wir erfolgreichen Fußball spielen.“

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Alaba, der am Samstag im Ligaschlager gegen Dortmund (3:2) seinen ersten Saisontreffer erzielte, wird im Testspiel am Mittwoch in Luxemburg geschont, steht dann aber gegen Nordirland und Norwegen zur Verfügung - auf welcher Position auch immer. Zuletzt überzeugte der 28-jährige Wiener im ÖFB-Team als Linksverteidiger, obwohl er bei den Bayern seit etwa einem Jahr im Abwehrzentrum agiert. „Doch ich habe ja die Position als Linksverteidiger davor sehr lange gespielt und schon oft gezeigt, dass ich auf mehreren Positionen spielen kann“, sagte Alaba.


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