Tesla-Werk in Deutschland steht vor Hürden

Nahe Berlin soll das erste Werk des E-Auto-Pioniers entstehen. 40.000 Jobs sollen entstehen. Der Zeitplan wackelt.

An der Tesla-Gigafabrik wird bereits gebaut, doch bisher nur über vorläufige Zulassungen.
© AFP

Berlin – Der US-Elektroauto-Pionier Tesla hält trotz einer möglichen Verzögerung am Fahrplan für den Bau der Fabrik in Grünheide bei Berlin fest. Man gehe unverändert von einem Produktionsstart Anfang Juli 2021 aus, ab Juli sollen dort rund 500.000 Fahrzeuge im Jahr produziert werden.

Doch für das erste Tesla-Werk dieser Art in Europa steht die komplette umweltrechtliche Genehmigung durch das Land bisher aus, deshalb baut Tesla über vorläufige Zulassungen. Die Genehmigung des Landesumweltamts Brandenburg für den Antrag auf vorzeitige Zulassung der Montage für einen Teil der Lackiererei und die Rodung von Wald fehlt. Auch deshalb ist Tesla-Gründer Elon Musk immer wieder in Deutschland, in der Vorwoche etwa für ein Treffen mit Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD). Mitte Dezember will die Gemeindevertretung von Grünheide den geänderten Bebauungsplan des Areals beschließen.

Die Gigafabrik in Grünheide wird von Musk gern in einem Atemzug mit den anderen Gigafabriken in den USA und Shanghai genannt. Um unabhängiger von Zulieferern zu sein, soll eine eigene Batteriezellenproduktion aufgebaut werden. (dpa, TT)


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