Boot mit Migranten vor Samos verunglückt: Kind ertrunken

Vor der griechischen Insel Samos ist ein sechs Jahre altes Flüchtlingskind ertrunken. Die Besatzungen zweier Boote der griechischen Küstenwache konnten 17 Menschen aus den Fluten retten. Weitere sieben Menschen hätten aus eigener Kraft zur Küste von Samos schwimmen können. Das Unglück hatte sich am Sonntag ereignet. Auf dem Boot waren Migranten, die von der türkischen Ägäisküste gestartet waren, um nach Samos und damit in die EU zu kommen, so ein Sprecher der Küstenwache.

Die Zahl der Menschen, die aus der Türkei zu den griechischen Inseln im Osten der Ägäis übergesetzt haben, ist in diesem Jahr deutlich zurückgegangen. Seit Jahresbeginn kamen nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) bis zum 1. November auf den griechischen Inseln in der Ostägäis 9.247 Migranten aus der Türkei an. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres hatten 52.553 Migranten übergesetzt. Der starke Rückgang des Migrantenzustromes wird von Sicherheitsexperten in Athen auf die strengere Überwachung der griechischen Seegrenzen zur Türkei durch die griechische Küstenwache und auch auf die Corona-Pandemie und die damit zusammenhängenden Bewegungseinschränkungen in der Türkei zurückgeführt.

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