Lienz erwartet zügig Glasfaser-Vollausbau im Gemeindegebiet

Knapp 90 Prozent des Gemeindegebietes sind mit Glasfaser-Infrastruktur erschlossen.

Glasfaserkabel im Lienzer Talboden.
© Blassnig

Von Christoph Blassnig

Lienz – Der Glasfaserausbau für schnelle Internetanschlüsse über Lichtwellenleiter (LWL) in Lienz schreitet weiterhin zügig voran. „Wir stehen knapp vor einer Erschließungsrate von 90 Prozent des Gemeindegebietes“, berichtet Silvio Trojer, Teamleiter der Abteilung Breitband im Städtischen Wasserwerk. Die Nachfrage habe sich im Vergleich zum Vorjahr erneut deutlich gesteigert. Gemeinnützige Bauträger würden ihre neuen Objekte längst vollständig mit LWL-Technik bis in jede Wohneinheit ausstatten. „Man berichtet uns, dass Wohnungsinteressenten einen solchen Anschluss eigentlich voraussetzen“, sagt Trojer. Schwieriger sei immer noch die Erschließung älterer Wohnanlagen, wo rechtliche, nicht jedoch technische Hemmnisse die Verlegung von Lichtfasern verzögern.

In Osttirol bauen die drei Planungsverbände das übergeordnete Backbone-Netz, die Gemeinden jeweils ihre Infrastruktur bis zu allen Grundstücken. Bereits etabliert hat sich der geschützte Markenname „Regionet“ für die Infrastruktur, die damit direkt und indirekt vollständig im Gemeindebesitz ist. Drei Internetanbieter haben sich in dieses LWL-Netz eingemietet und stehen der Bevölkerung mit unterschiedlichen Tarifmodellen zur Auswahl. Innerhalb eines Jahres habe sich die Zahl der tatsächlich hergestellten Anschlüsse in der Stadt mehr als verdoppelt, berichtet Trojer. 700 Haushalte nutzen aktuell einen solchen Glasfaser-Internetzugang. „Die Verbindungsgeschwindigkeit über Lichtwellenleiter ist konkurrenzlos. Im Kommen sind symmetrische Anschlüsse, bei denen Up- und Download gleich schnell sind.“

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