Europäischer Filmpreis ohne Nominierung aus Österreich

Der Europäische Filmpreis kommt heuer ohne Nominierung aus Österreich aus. Dafür sind gleich zwei Filme aus Deutschland im Rennen: Das Liebesdrama „Undine“ von Christian Petzold und die Literaturverfilmung „Berlin Alexanderplatz“ von Burhan Qurbani wurden als bester Film nominiert, wie die Europäische Filmakademie am Dienstag bekannt gab.

Die deutschen Schauspielerinnen Paula Beer („Undine“) und Nina Hoss („Schwesterlein“) sind zudem als beste Darstellerin vorgeschlagen. Sie konkurrieren gegen vier weitere Kolleginnen. Bei den Darstellern sind u.a. Mads Mikkelsen („Another Round“) und Viggo Mortensen („Falling“) nominiert.

Insgesamt sind sechs Produktionen als bester Film vorgeschlagen: Neben den beiden Filmen deutscher Regisseure sind es „Another Round“ von Thomas Vinterberg, „Corpus Christi“ von Jan Komasa, „Martin Eden“ von Pietro Marcello und „The Painted Bird“ von Václav Marhoul.

Der Europäische Filmpreis wird jährlich wechselnd in Berlin und in einer anderen Stadt vergeben. In diesem Jahr war eine Gala in Island geplant - wegen der Ausbreitung des Coronavirus fällt die Veranstaltung allerdings aus. Die Auszeichnungen werden stattdessen vom 8. bis 12. Dezember digital bekanntgegeben.

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