Drohende Pflichtschulschließungen: Das große Aufbäumen

Pflichtschulen droht ab Montag der zweite Lockdown. Tirol, Kärnten und Niederösterreich bringen Antigentests an den Start, um das zu verhindern. Zurückhaltung bei Eltern verwundert.

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Gertraud Sturm • 12.11.2020 11:58
Zu aller erst sollen viel mehr Schulbusse fahren! Hier besteht die meiste Ansteckungsgefahr!
Manfred Tanzer • 12.11.2020 11:44
Ich bin selber Mutter einer erwachsenen Tochter. Ich verstehe jene Eltern nicht, die die Einverständniserklärung für Rachen /Nasenabstrich nicht geben. Bei jedem Kinderarzt werden solche Abstriche wegen Verdacht auf Streptokokken gemacht. Wurde die Einverständniserklärung auch in Fremdsprachen ausgegeben? Bitte liebe Eltern arbeitet mit den Behörden zusammen. Nur ignorieren oder schimpfen hilft den Kindern nicht. Es geht um die Zukunft eurer Kinder.
Gertraud Sturm • 12.11.2020 11:54
Wir haben keine Einverständniserklärung bekommen. Da stellt sich mir die Frage, an wie vielen Schulen wurde eine ausgegeben.( Glaube nur der Statistik, die du selber gefälscht hast😉).
Gerd Pichler • 12.11.2020 10:48
Die Schließung der Pflichtschulen hätte massive Auswirkungen auf die Psyche der Kinder und natürlich auch ihre Bildungs-, Berufs-, Verdienst- bzw. Insgesamt ihre Lebenschancen. Dieser Schritt wäre völlig verantwortungslos, weil er auch im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus verhältnismäßig wenig bis nichts bringen würde. Es wäre halt ein weiterer Fehler in der ohnehin bald schier endlosen Reihe der Fehler einer sichtlich überforderten Regierung. Dagegen sollte man sich nun wirklich mit allen rechtlich zulässigen Mitteln wehren.
Michaela Lechner • 12.11.2020 10:08
Wie soll man als berufstätige Eltern dass alles bewältigen? Bericht aus der Praxis: erster Lockdown... arbeiten, kochen, homeschooling, üben, motivieren, beschäftigen.... versuchen die sichtlich entstehenden Lücken als Mutter zu schließen oder gar nicht entstehen zu lassen. Um jetzt im Gymnasium zu bemerken, ja es gibt Lücken bei allen Kindern in der Klasse, aber leider sehr unterschiedliche. Lehrer können darauf kaum eingehen. Dazu kommen psychische Belastungen und ein ständiger Stressfaktor. Zweites Kind Oberstufe Gym... in ersten Lockdown eine unfassbare Zumutung. Aufgaben kamen auf unterschiedlichsten Plattformen und Uhrzeiten. In einigen Fächern viel zu viel in anderen dafür nichts oder viel zu wenig. Lücken in Mathe entstehen, Sprachen werden wochenlang nicht mehr gesprochen. Nerven liegen blank. Fehlende Kontakte, als Eltern bist einem Teenager manchmal nur ein schwacher Trost... jetzt im Herbst seit Wochen wieder daheim. Einiges hat sich verbessert, Sprachen immer noch schwierig. Mathe noch schlechter... im Sommer Nachhilfe bezahlt um die Lücken vom Frühjahr zu beheben. Kinder verzweifelt, sehen mit 16/17 Ausbildung in Gefahr. Haben viele Sorgen und Ängste. Schlafen schlecht. Wer keine Kinder hat kann hier nicht mitreden. Und jetzt soll die Unterstufe folgen???? Liebe Politiker, wie soll ich das mit meinem Beruf vereinbaren?

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