Unzulässigen Umgehung: Sportwetten „to go“ doch untersagt

Wetten „to go“, die im Eingangsbereich der Lokale abgeschlossen werden können, sind jetzt doch verboten.

Wetten „to go“ sind jetzt doch nicht erlaubt
© imago sportfotodienst

Innsbruck – Schlechte Nachrichten für Wettanbieter und deren Kunden: Wetten „to go“, die im Eingangsbereich der Lokale abgeschlossen werden können, sind jetzt doch verboten. „Auch wenn die Betriebsstätte nicht körperlich betreten wird, steht dies laut dem Gesundheitsministerium im Widerspruch zur Covid-19-Schutzmaßnahmenverordnung“, erläutert Jakob Franz Kathrein vom Amt der Tiroler Landesregierung: Es gehe ja darum, körperliche Kontakte zu vermeiden, um die Virus-Ausbreitung einzudämmen.

Bei Wetten „to go“ würden sich die Kontakte nur vom Lokal auf den Gehsteig verlagern. Anders ausgedrückt: „Laut Gesundheitsministerium ist von einer unzulässigen Umgehung der Covid-19-Schutzmaßnahmenverordnung auszugehen“, sagt Kathrein.

In der vergangenen Woche hieß es noch, dass Wettlokalbetreiber ähnlich wie Gastwirte eine Art „Gassenverkauf“ organisieren können. Nur dass Kunden einen Wettschein statt eines Wiener Schnitzels am Eingang abholen könnten. (tom)

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