Verstappen mit erster Istanbul-Bestzeit ohne großen Wert

Der neue Asphalt auf der Formel-1-Strecke in Akfirat bei Istanbul hat den Teams das erste Freie Training für den Grand Prix der Türkei erheblich erschwert. Bei der Auftakteinheit am Freitag verhinderte der frische und daher rutschige Untergrund schnelle Rundenzeiten. Die wenig aussagekräftige erste Bestzeit vor dem Grand Prix am Sonntag (11.10 Uhr MEZ/live ORF 1, RTL und Sky) setzte Max Verstappen im Red Bull vor seinem Teamkollegen Alexander Albon.

Weltmeister Lewis Hamilton landete auf dem 15. Platz und hatte mehr als fünf Sekunden Rückstand auf Verstappen. Der Mercedes-Fahrer kann vier Rennen vor Saisonende zum siebenten Mal Weltmeister werden und mit Rekordchampion Michael Schumacher gleichziehen. Der 35-jährige Engländer hat in der Gesamtwertung derzeit 85 Punkte Vorsprung auf seinen Stallrivalen Valtteri Bottas. Bei 78 Zählern Polster nach dem Grand Prix ist Hamilton der Titel drei Rennen vor Schluss nicht mehr zu nehmen.

Verstappen liegt in der WM-Wertung 120 Punkte hinter Hamilton auf Rang drei. Im ersten Istanbul-Training war er in 1:35,077 Minuten der Schnellste. Eine zweite Einheit stand am Freitagnachmittag (13.00 Uhr MEZ/live ORF 1 und Sky) noch auf dem Programm. Der Start in das Jubiläumswochenende verlief für Red Bull jedenfalls vielversprechend. Der österreichisch-englische Rennstall bestreitet in der Türkei seinen 300. Grand Prix seit der Übernahme von Jaguar Ende 2004.

Für den Konkurrenten Sauber, der mittlerweile unter dem Titelsponsor Alfa Romeo firmiert, ist es sogar bereits das 500. Rennen. „Es ist eine tolle Zahl. Für ein Privatteam ist das eine lange Zeit, hier zu überleben“, sagte der Finne Kimi Räikkönen, der auch im kommenden Jahr für die Schweizer fährt.

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Mit Problemen hatten in der ersten Einheit in Istanbul fast alle Piloten zu kämpfen. „Es ist schlimmer als auf Eis. Ich kann nicht mal auf der Geraden Vollgas geben“, beklagte sich McLarens Lando Norris. Erst gegen Ende des Trainings verbesserte sich die Situation etwas, und die Fahrzeuge hatten auf der Strecke mehr Grip. Der Asphalt war in diesem Jahr kurzfristig neu aufgetragen worden, da das Rennen am Bosporus erst aufgrund der Coronavirus-Pandemie in den Kalender gerutscht war.


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