Politik gondelt auf Muttereralm, Hauser will Gastro-Entschädigung

Die Muttereralmbahn wird verkauft.
© Muttereralmbahn

Der bevorstehende Verkauf der Muttereralmbahn treibt derzeit den Puls der Innsbrucker Stadtpolitiker in die Höhe. Die ehemalige Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer ließ bereits Kritik an der möglichen Vergabe an ein slowakisches Tourismusunternehmen anklingen. Jetzt meldet sich auch ÖVP-Vizebürgermeister und Tourismusreferent Hannes Anzengruber zu Wort. „Das Bieterverfahren muss transparent und nachvollziehbar sein, selbstverständlich präferieren wir aber eine einheimische Lösung unter den Bestbietern.“ Für den freiheitlichen Stadtrat Rudi Federspiel wäre ebenfalls eine regionale Lösung zu bevorzugen. Schließlich hätten auch heimische Unternehmen angeboten. Darunter auch die Axamer Lizum und ein Innsbrucker Hotelbetreiber. Anfang Dezember will der Tourismusverband darüber entscheiden.

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Dass nun tatsächlich nur die im März behördlich geschlossenen Beherbergungsbetriebe und nicht auch die Gastronomie Entschädigungsansprüche gemäß Epidemiegesetz geltend machen können – die TT berichtete –, will FP-Nationalrat Gerald Hauser so nicht hinnehmen. Bereits kommende Woche will Hauser eine Gesetzesinitiative im Bund einbringen, dass allen die volle Vergütung inklusive Verzugszinsen zugestanden werden müsse: „Die Rechtssicherheit ist das höchste Gut in der Demokratie – die darf nicht ausgehebelt werden.“ (pn, mami)


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