Kona Elektro mit neuem Antlitz

Mit völlig neuer Frontoptik, einer veränderten Farbenauswahl und zusätzlichen Fahrerassistenzsystemen fällt das subkompakte SUV auf.

Der Kühlergrill ist nun verschlossen, die LED-Tagfahrlichter sind neu gezeichne­t, ebenso die vertikalen Öffnungen unten.
© Hyundai

Wien – Nach der Überarbeitung des konventionell angetriebenen Kona (samt Vollhybrid-Version) kommt nun der Elektro-Ableger an die Reihe: Das vollelektrische, subkompakte SUV wird fürs Frühjahr 2021 adaptiert, optisch wie technisch – lediglich bei der Antriebskonfiguration bleibt es im Großen und Ganzen beim Alten. Besonders auffällig sind die Modifikationen vorne: Der vorher löchrig wirkende Kühlergrill entfällt, stattdessen hat der Kona Elektro eine beinahe geschlossene Front – sieht man von den seitlichen, vertikalen Öffnungen im Bereich der Radhäuser und dem kleinen Lufteinlass unterhalb des Kennzeichens ab. Ins Auge sticht außerdem die markante Sicke unterhalb der sehr schmal gehaltenen LED-Tagfahrlichter. Ein neues Erscheinungsbild zeigen überdies die Frontscheinwerfer.

Um ein vollständiges Bild abzugeben: Den Kona Elektr­o wird es künftig mit zehn Außen­farben geben, fünf davon sind gänzlich neu gemischt. Fast alle lassen sich mit einem schwarzen Kontrastdach kombinieren.

Technische Updates finden im Innenraum und bei den Fahrerassistenzsystemen statt: Ein volldigitales Instrumentarium mit einer Diagonale von 10,25 Zoll darf sich hinter dem Lenkrad breitmachen, optional lässt sich ein 10,25 Zoll großer Bildschirm für die Darstellung des Navigationssystems und für die Bedienung des Infotainmentsystems einbauen. Die Verknüpfung mit gängigen Smartphones ist dank Android Auto und Apple CarPlay ein Kinderspiel, die Konnektivität dank BlueLink gegeben.

War der Kona Elektro vorher schon ein recht sicheres Fahrzeug, wird er es mit dem Facelift erst recht: Ein Toter-Winkel-Assistent mit automatischer Bremsfunktion erhöht ebenso die Sicherheit wie ein um die Stop-and-Go-Funktion erweiterte, adaptive Tempomat. Darüber hinaus agiert der Spurfolgeassistent mit aktiven Lenkeingriffen, der Notbremsassistent erkennt Fußgänger und (optional) Radfahrer. Auf Wunsch können künftige Kona-Elektro-Fahrer einen Querverkehrsassistenten hinten installieren, der eine Kollision mit Verkehrsteilnehmern beim Rückwärtsfahren zu vermeiden hilft – dank einer integrierten Bremsfunktion.

Es bleibt bei zwei Leistungsstufen: 136 und 204 PS. Die Basisversion ist mit einem 39,2-kWh-Akku verbunden, die stärkere Ausführung darf mit 64 kWh das Auskommen finden. Die Reichweiten: 305 versus 484 km (WLTP). (hösch)


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