Kämpfer in Tigray sollen Angriffe auf Nachbarregion verüben

Die äthiopische Regierung hat Kämpfern in der abtrünnigen Region Tigray Raketenangriffe auf die Nachbarregion Amhara vorgeworfen. Am Freitagabend seien von Tigray aus Raketen in Richtung der Städte Bahir Dar und Gondar abgefeuert worden, erklärte die Regierung in Addis Abeba. Dabei seien die Flughäfen beider Städte beschädigt worden. Der Anführer der in Tigray regierenden Volksbefreiungsfront TPLF, Debretsion Gebremichael, sagte, er habe keine diesbezüglichen Informationen.

„Jeder Flughafen, der für Angriffe auf Tigray genutzt wird“, sei jedoch ein „legitimes Ziel“. Der militärische Konflikt zwischen den Truppen der äthiopischen Zentralregierung in Addis Abeba und den Kämpfern der TPLF war Anfang des Monats voll entbrannt. Seither flohen nach UNO-Angaben mehr als 14.500 Menschen vor den Kämpfen in den benachbarten Sudan.

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International berichtete zudem über ein Massaker an Zivilisten in Tigray mit vermutlich Hunderten Todesopfern. Die Verantwortlichen für den Angriff in der Stadt Mai-Kadra waren zunächst unbekannt.

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