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LH Platter im Interview: „Hätten uns gewünscht, dass es nicht dazu kommt“

Landeshauptmann Platter unterstützt den „scharfen, kurzen“ Lockdown. Er appelliert an die Bevölkerung und erwartet sich dadurch eine Trendumkehr.

Platter: „Müssen unser Gesundheitssystem schützen.“
© Thomas Boehm / TT

Noch vor einem Monat haben Sie einen harten Lockdown ausgeschlossen. Jetzt ist er da.

Günther Platter: Ich habe immer betont, dass wir alles tun müssen, um das zu verhindern. Die bisherigen Maßnahmen haben leider nicht die erhoffte Entspannung gebracht. Die Spitäler sind teilweise überlastet, in den Intensivstationen einiger Bundesländer gibt es eine sehr angespannte Situation. Es ist davon auszugehen, dass die Zahlen in den nächsten zwei Wochen weiter steigen werden. Wir müssen verhindern, dass Ärzte eine Entscheidung über Leben und Tod treffen müssen. Ich unterstütze daher die Entscheidung der Regierung, einen scharfen, kurzen Lockdown zu verordnen.

Zuerst um 22 Uhr Sperrstunde, dann werden die Hotellerie und Gastronomie zugesperrt, jetzt der Handel. Ist das für Tirol noch verkraftbar?

Platter: Wir alle hätten uns gewünscht, dass es nicht so weit kommt. Dieser harte Lockdown trifft unser Land genauso hart wie das restliche Österreich. Bund und Land nehmen viel Geld in die Hand, um die wirtschaftlichen Folgeschäden abzumildern. Anders geht es nicht.

Ist es nachvollziehbar, dass auch die Unterstufen auf Fernunterricht umgestellt werden?

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