Katholische Kirche setzt öffentliche Gottesdienste aus

Die katholische Kirche setzt während des neuen „Lockdowns“ die öffentlichen Gottesdienste befristet aus. Das kündigte der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Salzburgs Erzbischof Franz Lackner, in der „Kathpress“ an. Die Details werden nach Gesprächen mit den anderen Kirchen und Religionsgesellschaften festgelegt, die am Montag stattfinden sollen. Diesen Sonntag werden Messen noch zelebriert. Für das persönliche Gebet werden die Kirchen auch im „Lockdown“ weiter offen bleiben.

Gottesdienste können hingegen wie im Frühjahr nur in verschlossenen Räumen und im kleinsten Kreis stellvertretend für die Gemeinde gefeiert werden. Damit sei gesichert, dass die Eucharistiefeier stattfinde und man über die Medien mitfeiern könne. Darüber hinaus sei auch im „Lockdown“ die seelsorgliche Begleitung von Kranken und Sterbenden weiterhin möglich, wie auch aus der Verordnung der Bundesregierung hervorgeht.

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hatte sich schon davor in der Pressekonferenz der Regierung bei Lackner für die Kooperation bedankt. Die beiden hatten vor Verkündung des „Lockdown“ ein Gespräch geführt.


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