Mehr als eine Million Corona-Fälle in Mexiko

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Als elftes Land der Welt hat Mexiko die Marke von einer Million nachgewiesenen Coronavirus-Fällen überschritten. Nach neuen Zahlen des Gesundheitsministeriums vom Samstag (Ortszeit) waren in den vorherigen 24 Stunden 5.860 neue Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 registriert worden. Die Gesamtzahl liegt damit bei 1.003.253. Es kamen zudem 635 Todesfälle infolge einer Covid-19-Erkrankung hinzu. Hier stieg die Gesamtzahl auf 98.259 - den vierthöchsten Wert der Welt.

Allerdings geht die Regierung wegen einer hohen Übersterblichkeit nach eigenen Angaben davon aus, dass in Wirklichkeit etwa 50.000 mehr Menschen in Mexiko im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind als in der offiziellen Statistik ausgewiesen.

Auch die wahre Zahl der Corona-Fälle in dem nordamerikanischen Land - mit knapp 130 Millionen Einwohnern an 10. Stelle der bevölkerungsreichsten Länder der Welt - dürfte wesentlich höher liegen, da dort nur sehr wenig getestet wird.

Mexiko kehrte in den vergangenen Monaten immer mehr zur Normalität zurück - viele wegen der Pandemie geschlossenen Betriebe machten wieder auf. Da in Mexiko-Stadt, einer der größten Städte der Welt, die Auslastung der Krankenhausbetten zuletzt stieg, könnten dort jedoch bald wieder Einschränkungen verhängt werden. Einen Lockdown hat es in Mexiko aber nie gegeben.

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Staatspräsident Andrés Manuel López Obrador hat seit Monaten immer wieder die Gefahr durch das Virus heruntergespielt und behauptet, sein Land habe dieses „gebändigt“. Mit Maske zeigt er sich so gut wie nie.


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