Prinz Charles betont enge deutsch-britische Freundschaft

Der britische Thronfolger Prinz Charles hat die Bedeutung der deutsch-britischen Freundschaft auch über den Brexit hinaus betont. Er sei „der festen Überzeugung, dass die zentralen Bande zwischen uns stark bleiben werden“, sagte der 72-Jährige am Sonntag in seiner Gedenkrede zum Volkstrauertag im Plenarsaal des Bundestags. „Wir werden immer Freunde, Partner und Verbündete sein“, sagte Charles.

Charles besuchte mit seiner Ehefrau Camilla Berlin. Das Gedenken für die Opfer der Kriege, von Terrorismus, Extremismus und Antisemitismus zum Volkstrauertag stand in diesem Jahr, 75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs, im Zeichen der deutsch-britischen Freundschaft.

Charles legte zusammen mit dem deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier, Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) und weiteren Vertretern der deutschen Verfassungsorgane Kränze an der zentralen Gedenkstätte der Bundesrepublik nieder.

Die anschließende Gedenkrede hielt Prinz Charles im Wechsel auf Englisch und Deutsch. Es sei ihm eine große Ehre, wieder einmal nach Deutschland kommen zu dürfen und die starken Bande zwischen den beiden Ländern zu erneuern. Charles schlug dabei einen Bogen von der jahrhundertelangen gemeinsamen Geschichte, durch die Großbritannien und Deutschland eng verbunden seien, hin zu den Herausforderungen der jetzigen Zeit.

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Diese Herausforderungen seien offenkundig, sagte der Prinz von Wales. Er nannte die Bewältigung der Corona-Pandemie und die „existenzielle Bedrohung“ durch den Klimawandel. „Diese Krisen rufen uns dazu auf, gemeinsam zu handeln.“


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