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Fokussiert in die Arbeit eintauchen: So funktioniert „Deep Work“ zuhause

Multitasking ist out. Monotasking ist das Gebot der Stunde. Die Innsbrucker Psychologin Barbara Hellweger erklärt, warum wir konzentriertes Arbeiten erst wieder lernen müssen, welche Tücken dieses „Deep Work“ hat und was man dabei gewinnen kann.

Wer fokussiert eine Aufgabe nach der anderen erledigt, hat weniger Stress, macht weniger Fehler und trifft mit kreativen Ideen eher ins Schwarze.
© iStockphoto

Von Theresa Mair

Er musste nur noch kurz die Welt retten, noch 148.713 Mails checken, es war so viel zu tun. Doch dann wollte er endlich zu ihr fliegen. Die Zeit lief ihm davon. Der deutsche Popsänger Tim Bendzko hat sich vor drei Jahren viel vorgenommen, als er diesen Text so ähnlich sang. Ob er noch rechtzeitig bei ihr gelandet ist?

Zweifelhaft. Wer 1000 Dinge gleichzeitig erledigen will, hat Stress, braucht länger für die einzelnen Aufgaben oder macht nichts so richtig genau. Da hätte Bendzko seine Vorsätze wohl besser nacheinander abgearbeitet. Wenn das nur so einfach wäre.

Da setzt man sich hin, mit dem festen Vorsatz, sich auf die Abrechnungen zu konzentrieren oder einen wahnsinnig kreativen Text zu schreiben, und dann juckt’s plötzlich ganz fürchterlich an der linken Augenbraue. Oder: Der Chef ruft an und man muss einfach abheben. Dann poppen auch noch dauernd die eintrudelnden Mails am Bildschirm auf. So wird das nichts.

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