Lockdown-Regeln gelten auch für den Grenzverkehr zu Tirol

Der mit heute Mitternacht in Kraft getretene Lockdown wird sich auch auf den Pendler- und den übrigen Grenzverkehr auswirken. Grundsätzlich gelten derzeit strenge Bestimmungen für den bayerischen und Südtiroler Grenzverkehr.

Der Lockdown in Österreich und Südtirol dürfte sich auch auf die Verkehrszahlen am Brenner auswirken.
© Thomas Boehm / TT

Innsbruck — Der mit heute Mitternacht in Kraft getretene Lockdown wird sich auch auf den Pendler- und den übrigen Grenzverkehr auswirken. Zwar gehen mit dem Lockdown keine zusätzlichen Quarantänebestimmungen einher, auch muss bei der Einreise nach Österreich kein negativer Covid-Test vorgelegt werden können. Sehr wohl gilt allerdings die Ausgangsregelung für jeden, der österreichisches Staatsgebiet betritt.

Wer also etwa aus Deutschland nach Österreich einreist — und sich damit außerhalb seines privaten Wohnbereiches aufhält — muss zumindest einen der in der Covid-19-Notmaßnahmenverordnung festgelegten Gründe anführen können. Wenn beispielsweise jemand aus Mittenwald einen Verwandten auf dem Seefelder Plateau pflegen muss, der darf das weiterhin tun — sofern er das bei einer Kontrolle glaubhaft nachweisen kann.

Grundsätzlich gelten derzeit strenge Bestimmungen für den bayerischen und Südtiroler Grenzverkehr, die vor allem von den dortigen Behörden ausgehen: Südtirol befindet sich seit Samstag im Lockdown und gilt als „rote Zone". Das Verlassen der Wohnung ist nur in Ausnahmefällen möglich. In Bayern gilt Quarantäne­pflicht für jene, die sich länger als 24 Stunden in Tirol aufgehalten haben. Grenzgänger müssen sich jede Woche testen lassen. (np)

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