Der Rost ist weg, jetzt sollen beim HC Innsbruck gegen Graz Punkte her

Nach der 1:2-Niederlage gegen den KAC haben die Innsbrucker Haie heute (19.15 Uhr) die Graz 99ers vor der Brust. Auf viel Lob sollen auch Punkte folgen.

Die Fangquote (92,9 Prozent) gegen den KAC stimmte – Haie-Goalie Tom McCollum macht sich heute gegen die Graz 99ers breit.
© gepa

Von Alex Gruber

Innsbruck – Die Haie hätten sich im ersten Geister-Heimspiel der Saison am Sonntagabend in der Tiwag-Arena gegen Klagenfurt laut Eis­hockey-Legende und TV-Experte Greg Holst sicher einen Punkt verdient, denn „rostig“ (O-Ton Dario Winkler) war nach vierwöchiger Pause nur das erste Drittel: „Dann waren wir sicher nicht die schlechtere Mannschaft.“

„Ich war mit vielen Dingen glücklich, aber wir müssen jetzt auch einen Weg finden, um enge Spiele zu gewinnen“, sprach HCI-Cheftrainer Mitch O’Keefe am Tag danach. Das 0:1, das Haie-Keeper Tom McCollum kassierte, war ein klassisches Ei. Danach machte der 30-jährige Amerikaner aber ein blitzsauberes Spiel. „So ein Tor kann einen Goalie brechen. Er hat aber auf den Fehler mit einer sehr starken Leistung reagiert“, beordert O’Keefe McCollum auch heut­e zwischen die Pfosten.

Auch Gerlach wartet auf grünes Licht

Die Erinnerungen an das erste Saisonduell in Graz sind dabei ein Stück weit auszublenden, denn da waren die Haie nach einem 0:7-Rückstand völlig von der Rolle, ehe ein furioses Schlussdrittel (5:0) noch einmal für Spannung gesorgt hatte. „Auch das hat die Einstellung in unserer hart arbeitenden Mannschaft untermauert“, notiert O’Keefe, der mit dem Penalty­killing gegen die Klagenfurter sehr zufrieden war, aber genauso gut weiß, dass es im Powerplay noch viel Luft nach oben gibt.

Vielleicht kann heute Max Gerlach – der Letzte, dessen Quarantäne gestern zu Ende ging – für kreative Momente sorgen. Der 22-jährige Amerikaner zog gestern seine ersten Runden, musste aber noch auf grünes Licht seitens der medizinischen Abteilung warten.

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Ein Wort noch zu einem Ex-Hai mit feiner Klinge und unglaublicher Quote: Andrew Yogan markierte in seinen ersten fünf Spielen sechs Scorer­punkte für Dornbirn.


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