Wien-Attentäter nicht per Uber gekommen

Der Attentäter von Wien sei mit fast 100-prozentiger Wahrscheinlichkeit nicht per Fahrtendienstanbieter „Uber“ an den Tatort in der Innenstadt gelangt. Diesbezügliche Ermittlungsansätze seien mittlerweile überprüft worden, sagte Markus Dittrich, Sprecher der Landespolizeidirektion, der APA. Das Nachrichtenmagazin „Profil“ hatte zuvor Angaben aus einem Polizeiprotokoll zitiert, wonach der Täter via Uber angereist sein könnte.

Bereits kurz nach dem Attentat mit fünf Toten, darunter der 20-jährige Terrorist, am Allerseelentag hatten die Ermittler ausgeschlossen, dass der IS-Sympathisant die öffentlichen Verkehrsmittel genützt haben könnte. Das habe sich aus der Sichtung des Datenmaterials aus den Überwachungskameras ergeben. Wie der schwer bewaffnete Attentäter tatsächlich zum Tatort gelangt war, blieb zunächst weiter unklar.


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