Schüler missbraucht: 8,5 Jahre Haft für Tiroler Lehrer

Ein 40-jähriger Lehrer einer Neuen Mittelschule, der über viele Jahre zahlreiche Schüler missbraucht haben soll, ist am Montag am Landesgericht Innsbruck zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Der Lehrer soll einen Schüler vergewaltigt und viele andere Buben geschlechtlich genötigt oder missbraucht haben. Der Angeklagte wird in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher eingeliefert. Das Urteil war vorerst nicht rechtskräftig.

Der 40-Jährige soll zudem sexuelle Handlungen heimlich gefilmt und am PC archiviert haben. Sowohl bei sich zu Hause, als auch in der Schule, z.B. am WC, soll er heimlich versteckte Kameras installiert haben. Der Angeklagte muss zudem insgesamt 59.000 Euro Teilschadenersatz an die Opfer zahlen. Die Verhandlung fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.


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