27.000 Corona-Neuansteckungen und 504 Todesopfer in Italien

In Italien ist am Montag die Zahl der Coronavirus-Neuinfektionen gesunken. Die Zahl der Neuansteckungen ging in 24 Stunden von 33.979 auf 27.354 zurück. Es gab 504 Tote, 42 weniger als am Vortag. Somit beträgt die Zahl der Todesopfer seit Beginn der Epidemie in Italien am 20. Februar 45.773. Innerhalb von 24 Stunden wurde 152.663 Tests durchgeführt, teilte das Gesundheitsministerium am Montag mit. 17 Prozent fielen positiv aus.

Die Zahl der bestätigten aktiven Fälle lag bei 717.784. Die Zahl der SARS-CoV-2-Infizierten in Quarantäne betrug 681.756. Die Zahl der in Spitälern behandelten Covid-19-Patienten erhöhte sich gegenüber dem Vortag von 32.047 auf 32.536, teilte das Gesundheitsministerium mit. Auf den Intensivstationen lagen 3.492 Patienten, das sind 70 mehr als am Vortag.

„Die nächsten zehn Tage werden für die Entwicklung der Coronapandemie in Italien entscheidend sein. Bis dahin wird sich zeigen, ob die Strategie der Regierung greift“, sagte Gesundheitsminister Roberto Speranza. Es gebe bereits konkrete Anzeichen, dass sich die Lage stabilisieren könnte.

„Wir wollen keinen kompletten Lockdown nach österreichischem Vorbild, wir machen weiter mit dem System der roten, orangen und gelben Regionen. Unser Ziel ist außerdem, die Schulen offen zu halten“, erklärte Vize-Gesundheitsministerin Sandra Zampa. In dieser Phase sei es wichtig, einen kompletten Stillstand zu vermeiden, der Italiens Wirtschaft vor Weihnachten ganz zum Erliegen bringen würde.

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Die norditalienische Region Venetien will auf Anti-Covid-Selbsttests setzen, die seit Montag bereits auf 5.000 Personen getestet wurden. Der Präsident der Region Luca Zaia testete sich selber und zeigte live per Facebook, wie das Kit mit einem Tampon, das in die Nasenhöhlen geschoben und dann in eine Ampulle mit Reagenzmittel gelegt werden muss, funktioniert. Anderthalb Minuten musste Zaia warten, bis er per Videokonferenz sein negatives Testergebnis vorweisen konnte. Nach der Testphase müssen die Selbsttests von den zuständigen Gesundheitsbehörden genehmigt und können dann in Apotheken verkauft werden.


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