Wave: Opposition in Wörgl vermisst Engagement

Die millionenteure Wave-Sanierung sorgt seit Monaten für einige Diskussionen.
© Wörgler Wasserwelt/Wave

Wörgl – Es liegen nicht genügend Informationen vor, um über die Zukunft der Wörgler Wasserwelt Wave entscheiden zu können. Diese Kritik zieht sich quer durch die Oppositionsbank im Wörgler Gemeinderat. Sowohl die bürgerlichen Listen als auch die Grünen sehen BM Hedi Wechner (Liste Hedi Wechner) in der Pflicht, umgehend Gespräche mit Nachbargemeinden, TVB und dem Land Tirol zu führen, um eine mögliche Finanzhilfe für die millionenschwere Sanierung und Attraktivierung des Bades lukrieren zu können.

„Falls eine Schließung den letzten vernünftigen Gang für die Stadt Wörgl darstellt“, teilen die Wörgler Grünen (WG) per Aussendung mit, „muss vorher eine Perspektive für die Zukunft gefunden und beschlossen werden“. GR Pecherstorfer (WG) erinnert an die Bedeutung des „überregionalen Bades für erste Schwimmversuche, Familie, Schule, Sport, Fun und Action und nicht zuletzt als touristische Attraktion“. Ihr Kollege GR Richard Götz warnt davor, die Pandemie dazu zu nutzen, um „mit zugegeben sehr schlechten Zahlen des ,Wave‘ eine übereilte Schließung voranzutreiben.“

Ähnlich sieht das GR Andreas Taxacher (Team Wörgl). „Was zwingt uns, so spontan eine so weitreichende Entscheidung treffen zu müssen?“, plädiert er für mehr Bedenkzeit, um Szenarien auszuarbeiten. „Niemand in der Wirtschaft kann über den Fortbestand eines Projekts dieser Dimension innerhalb von nur vier Wochen entscheiden!“ (TT)


Kommentieren


Schlagworte